Kann man sich in Technik verlieben? Der Kobold VR200 im Test

Als wir erfahren haben, dass wir zu den 33 Auserwählten der men’s brands-Aktion gehören, die den Staubsaugerroboter Kobold VR200 von Vorwerk testen dürfen, war unsere ganze Familie begeistert.  Wir konnten es kaum erwarten, mit dem Testen loszulegen und waren schon ganz neidisch, dass die meisten anderen Tester ihr Paket schon viel früher hatten als wir. Als es dann auch endlich bei uns ankam, hat uns mein 9-jähriger Sohn die Gebrauchsanweisung vorgelesen. Kinderleicht also. Dann wurde der Kobold erstmal geladen.

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Meine Jungs haben sich natürlich gleich mit SAM beschäftigt. Die Liebesgeschichte der beiden Turteltauben hat uns allen in dem zauberhaften Clip von Vorwerk sehr gut gefallen. Bei uns gibt es noch einen Roboter-Hund. Der heißt Zoomer und zeigte auch großes Interesse am Kobold. SAM hat also bei uns einen Nebenbuhler bekommen…

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Als der Kobold aufgeladen war, bekam er gleich den Auftrag für das Wohnzimmer. Geduldig machte er sich an die Arbeit und erkundete unsere Wohnung. SAM hat die Chance genutzt und hat sich durch die Gegend fahren lassen.

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Die erste Aufgabe hat der Kobold prima gemeistert und das Wohnzimmer mit der Essecke schön sauber gemacht. Die Fliesen waren kein Problem für ihn. Krümel und Staub hatten keine Chance.

Beim Einparken hatte er etwas Schwierigkeiten, weil neben der Ladestation eine Korbtruhe stand. Als wir diese zur Seite rückten, hat es prima geklappt. Danach haben wir einen etwas größeren Platz für die Homebase gesucht.

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Nachdem der Kobold seine ersten Reinigungsversuche im Essbereich super gemeistert hat und alle Krümel von den Fliesen gesaugt hat, sollte er sich nun den Teppich beim Ecksofa vornehmen. Das ist ihm etwas schwerer gefallen. Die Teppichkante hat er allerdings ohne Probleme genommen.

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Er hat dann aber versucht, unter das Sofa zu kommen und hat sich dabei ständig verhakt. Er hat auch leider nicht alle Krümel vom Teppich beseitigen können. Da es sich aber nur um eine kleine Teppich-Fläche handelt, stört mich das nicht weiter. Wir haben genug Fliesen und Parkett im Haus…

Am besten hat der Kobold das Parkett gereinigt. Hier konnte ich zum ersten Mal eine gewisse Systematik erkennen. Während ich auf Fliesen und Teppich das Gefühl hatte, dass der Kobold willkürlich kreuz und quer saugt, nahm er auf dem Parkett Bahn für Bahn.

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Den größten Einsatz hatte der Staubsaugerroboter bei einer großen Familienfeier. Wir haben nämlich die Erstkommunion unseres Sohnes gefeiert und hatten viele Gäste zu Besuch. Da wir ein Partyzelt im Garten hatten, sind viele Gäste immer rein und raus gelaufen. Entsprechend schmutzig war das Haus. Das war natürlich eine gute Gelegenheit für uns, voller Stolz unseren Kobold zu präsentieren. Leider hat er nach nur 2 Minuten auf dem Teppich eine Fehlermeldung gezeigt: „Die Bürste ist blockiert“. Wir haben ihn dann erstmal auf die Fliesen gesetzt, aber schon ein paar Minuten später meldete er: „Bitte Weg freiräumen“, dabei war der Weg vollkommen frei. Der Kobold ließ sich nicht mehr bewegen.
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Wir haben ihn dann ausgeschaltet und nochmal neu gestartet. Dann ging es wieder.

Unsere Gäste waren sehr interessiert, aber fanden die Fehlermeldungen natürlich zunächst etwas befremdlich. Jedenfalls ist es schon ganz gut, wenn jemand zuhause ist, der dem Kobold hin und wieder den Weg zeigt und ihn aus brenzligen Situationen befreit. Wenn man aus dem Haus geht, sollte man vorher für eine freie Bahn sorgen. Am besten Stühle hochstellen und Vorhänge hochnehmen. Der Kobold VR200 erkennt zwar Hindernisse wie Schränke und Türen, die er vorsichtig umfährt, aber zwischen Stühlen und unter sehr niedrigen Schränken verhakt er sich schon mal. Mit dem mitgelieferten Magnetband kann man Bereiche absperren oder eingrenzen. Allerdings schiebt der Kobold das Magnetband manchmal ein bisschen vor sich her. Er ist nur 9 cm hoch und schafft es, unter den meisten Möbeln zu saugen. Dort wo die Möbel zu niedrig sind, kommt das Magnetband zum Einsatz. Eine große Arbeitserleichterung ist der Kobold VR200 auf jeden Fall und unsere Wohnung war selten so sauber.

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Das haben auch Nachbarn und Freunde bemerkt, die ganz begeistert waren von unserem kleinen Haushaltshelfer.

Die Stiftung Warentest hat den Kobold VR200 zum Testsieger gekürt und mit der Note „gut“ bewertet. Diesem Urteil schließe ich mich gerne an. Der Kobold VR200 kann ganz einfach mit einer Fernbedienung gesteuert werden und zeigt alles in allem eine wirklich gute Saugleistung. Er kommt ohne Staubsaugerbeutel aus und das Leeren des Filters geht ganz einfach. Aber er hat auch einen stolzen Preis. Der Kobold VR200 kostet 749 € bei Vorwerk.

Mein Fazit: Ich möchte den Kobold VR200 nicht mehr missen und ein bisschen verliebt habe ich mich auch in ihn, selbst wenn er manchmal Sachen macht, die ich nicht ganz verstehe…

#mb_kobold

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