In geheimer Mission – Kindergeburtstag im Deutschen Spionagemuseum

Piraten-, Ritter- und Indianer-Geburtstage gehören der Vergangenheit an. Zum 13. Geburtstag darf es schon ein bisschen cooler sein. James Bond, die 3 Fragezeichen und Mission Impossible stehen bei uns momentan hoch im Kurs. Mein Sohn ist fasziniert von Spionagegeschichten, Geheimcodes und Tarnungen.

Da wir nur durch die Glienicker Brücke von der Hauptstadt der Spione getrennt sind, haben wir den 13. Geburtstag meines Sohnes mit 8 Kindern im Deutschen Spionagemuseum in Berlin gefeiert. Das Spionagemuseum befindet sich am Leipziger Platz im Herzen Berlins.

  

Als wir eintreffen, werden wir gleich von unserem persönlichen Museums-Guide begrüßt. Jedes Kind erhält einen eigenen Codenamen. Die Eintrittskarten werden gescannt und dann geht es auch schon durch eine „Ganzkörper-Scanner-Schleuse“ in die Ausstellung.

      

In der Ausstellung gibt es viele interessante Ausstellungsstücke zu betrachten: Angefangen von Tauben – die mit Kameras ausgestattet – die Vorläufer der Drohnen waren, über Enigma bis hin zu Spionagefahrzeugen und einem Raum voller Spione.

            

Und natürlich ist auch der wohl bekanntesten Agentenbrücke der Welt, der Glienicker Brücke, ein Ausstellungsstück gewidmet.


Das ist unheimlich spannend. Gerne hätte ich in diesem Teil des Museums noch viel mehr Zeit verbracht und mir die Geschichten der einzelnen Spione angehört.
Die Kids sind natürlich besonders interessiert an den vielen Mitmachmöglichkeiten im Museum. Zuerst bekommen sie eine Lektion in Geheimcodes und können dann selber Nachrichten codieren und entschlüsseln.

  

Anschließend dürfen sie einen Raum mit entsprechenden Gerätschaften nach Wanzen und Kameraverstecken absuchen.

    

Es gibt sogar ein kleines Labor. Da schlüpfen alle in Laborkittel und setzen Schutzbrillen auf, um dann Fingerabdrücke zu nehmen und Geheimschriften mit Zitronensaft sichtbar zu machen.

      

Höhepunkt der Speed-Geheimagenten-Ausbildung ist die geheime Mission im Laser-Parcours. Dort muss nämlich innerhalb kürzester Zeit eine Bombe entschärft werden. Doch nicht jeder kann den Parcours bezwingen. Jedes Kind hat mehrere Versuche. Während sich ein Nachwuchsagent durch die Laserstrahlen robbt, bückt und verbiegt, können die anderen im Server Raum mit Hilfe einer Wärmebildkamera den Fortschritt verfolgen.

        

Nachdem die Kids diese Mission erfüllt haben, gibt es zur Belohnung für jeden einen Agentenausweis und einen Button. Das Geburtstagskind bekommt sogar noch eine Geschenktüte.

    

Dann hat sich unser Guide – die sich super auf die junge Zielgruppe eingestellt hat und eine wirklich tolle Führung gemacht hat – von uns verabschiedet und wir haben Gelegenheit, noch ein bisschen auf eigene Faust, das multimediale Museum zu erkunden.

Ich habe vor allem Spaß bei den Foto-Stops. Posieren wie James Bond und in Verkleidungen schlüpfen vor unterschiedlichen Foto-Hintergründen.

      

Insgesamt haben wir 2 Stunden im Museum verbracht und hätten gut noch länger dort bleiben können. Auch im Shop lohnt es sich, ein bisschen zu stöbern.

  

Alle sind voll begeistert und haben auf der Rückfahrt von ihren Eindrücken erzählt. Mein Sohn ist auf jeden Fall  happy mit seiner Geburtstagsparty.

Das Spionagemuseum bietet 3 unterschiedliche Kindergeburtstagspakete an: „Ein Quantum“ , „Goldlaser“ und „Museum Royale“.
Wir haben das Paket „Goldlaser“ gebucht, zu dem ein 30-minütiger exklusiver Aufenthalt beim Laser-Parcours gehört. Das war die richtige Entscheidung, denn genau das hat die Kinder am meisten begeistert. Beim „Museum Royale“ ist noch ein eingedeckter Tisch im Café mit Kuchen und Soft Drinks dabei.
Über die unterschiedlichen Angebote zu Kindergeburtstagen im Spionagemuseum könnt Ihr euch hier informieren.

Es werden übrigens auch spezielle Führungen für Schulklassen angeboten. Das ist bestimmt eine tolle Idee für einen Wandertag, denn dieses Museum ist wirklich alles andere als trocken. Und trotzdem oder gerade deshalb lernt man auch so viel über den Kalten Krieg, Geheimdienstmethoden und echte Spione.

Wir haben unsere Feier übrigens dann noch zuhause mit Hot Dogs und Torte ausklingen lassen.

Für meine Familie war es bestimmt nicht der letzte Ausflug ins Deutsche Spionagemuseum. Das Museum hat täglich von 10:00 – 20:00 Uhr geöffnet.

Mein Fazit: Wir hatten einen rundum gelungenen Kindergeburtstag im Deutschen Spionagemuseum. Ob Kindergeburtstag, Familienausflug oder Wandertag – ein Besuch lohnt auf jeden Fall.

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2 Kommentare zu “In geheimer Mission – Kindergeburtstag im Deutschen Spionagemuseum
  1. Curly sagt:

    Danke für den interessanten Bericht über den Teeniegeburtstag. Mein Sohn hat viel Spaß.
    LG C.

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