Drachenhort – Ein Spiel auf den zweiten Blick

Die Freude bei meinen Jungs war riesig, als das Spiel „Drachenhort“ von Ravensburger bei uns eintraf. Drachen sind nämlich schwer angesagt bei uns.

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Die Beiden stürzten sich sofort auf das Spiel und wollten direkt loslegen. Das war jedoch nicht ganz so einfach, weil das Spiel etwas komplexer ist und die Anleitung daher auch etwas länger. Da ich gerade beschäftigt war, bat ich meinen 10-jährigen Sohn, die Anleitung schon mal durchzulesen, aber nach einer Doppelseite Spielanleitung wusste er schon nicht mehr, was am Anfang stand. Ich schlug ihm vor, schon mal mit der Startaufstellung zu beginnen. Das hat auch prima geklappt, doch für den Spielverlauf war meine Hilfe nötig.

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Ich lese auch nicht gerade gerne Anleitungen, aber bei diesem Spiel geht es wirklich nicht anders. Ich habe mich also durch die lange Anleitung durchgebissen und dann mit meinen Jungs und einem ihrer Freunde „Drachenhort“ gespielt. Anfangs war uns gar nicht so richtig klar, worauf es hinauslaufen sollte. Unsere Spielzüge waren eher mechanisch und nichts passierte. Unsere eigenen Einflussmöglichkeiten haben wir zunächst gar nicht durchschaut.

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Erst als wir zum Schluss die Punkte abgerechnet haben, ist uns aufgegangen, wie das Spiel strategisch beeinflusst werden kann. Wir haben es dann gleich nochmal gespielt und hatten beim zweiten Mal viel mehr Spaß. Wenn man sie einmal verstanden hat, sind die Spielregeln gar nicht mehr so kompliziert.

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Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Siegpunkte zu ergattern. Siegpunkte erhält man, indem man Juwelen einsammelt und seine Helden möglichst gut platziert. Helden, die vom Drachen gefangen werden, fliegen raus.

Zu Beginn des Spiels erhält jeder eine Spielkarte, auf der 3 Helden abgebildet sind. Für diese Helden muss man versuchen, möglichst hohe Siedepunkte zu ergattern. Die anderen dürfen nicht erfahren, welche Helden einem Siedepunkte bringen. Daher ist manchmal ein Täuschungsmanöver oder Sabotageakt angesagt. Die Helden fliehen vor dem Drachen und werden manchmal durch Fallen zurückgeworfen.

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„Drachenhort“ besteht aus 2 Spielrunden. Nach der ersten Runde wird das Spielfeld gedreht und die zweite Heldenflucht beginnt. Auf der zweiten Spielfeldseite gibt es einen Geheimgang, der jedoch in der Spielanleitung nicht näher erläutert wird. Wir haben diesen Geheimgang einfach so gedeutet, dass der Drache den Helden damit den Weg abschneiden kann.

Das Spiel endet, wenn die zweite Flucht vorüber ist, also, wenn ein Held das Verlies verlassen hat oder der vorletzte Abenteurer vom Drachen gefangen wurde. Dann wird abgerechnet. Für Ihre Platzierung erhalten die Helden Punkte. Auch die gesammelten Juwelen werden in Siegpunkte eingelöst. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

„Drachenhort“ ist geeignet für Kinder ab 8 Jahren und kostet 26,99 €. Es kann mit 2-7 Spielern gespielt werden.

Mein Fazit: Mit „Drachenhort“ war es bei uns keine Liebe auf den ersten Blick. Wenn man das Spiel aber erstmal richtig durchschaut hat, macht es schon viel Spaß. Wir werden es jetzt bestimmt häufiger spielen.

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Veröffentlicht in Allgemein, Kids

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