Die Philosophie des Eierkochens

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Wenn es um das Frühstücksei geht, wissen die meisten Menschen ganz genau, wie sie es am liebsten mögen. Auch hinsichtlich der Zubereitung gibt es meist klare Vorstellungen darüber, was für die beste Art gehalten wird, ein Ei so zu kochen, dass es genau auf den Punkt ist. Während mein Mann Eier am liebsten 6,5 Minuten im Topf kocht, benutze ich seit Ewigkeiten einen Eierkocher.

Da mein Eierkocher noch aus Studentenzeiten stammt und inzwischen wirklich nicht mehr ansehnlich aussieht, möchte ich ein neues Gerät haben, welches mir zum einen vom Design her gefällt und zum anderen mittelharte Eier auch wirklich so kocht, dass das Weiße fest und das Gelbe weich wird.

Nach einem ersten Blick im Netz, stelle ich fest, dass sich auf dem Eierkochermarkt so einiges getan hat, seit ich mich das letzte mal als Studentin damit befasst habe. Da ich bei vergangenen Entscheidungen eine gute Orientierung mit Hilfe von Vergleichstests erhalten habe, gehe ich auf die Seite von eierkochertests.net.

In einer Tabelle werden unterschiedliche Geräte in übersichtlicher Form einander gegenüber gestellt. So kann ich auf einen Blick sehen, aus welchem Material das Gerät ist, wie viele Eier ich damit kochen kann, auf welche Weise der Eierkocher funktioniert und wie er bei den Nutzern abschneidet.

Schnell ist mir klar, dass mir rein optisch ein Gerät aus Edelstahl am besten gefällt. Damit schrumpft die mögliche Auswahl schon ein bisschen.

Auf der Vergleichsseite erfahre ich, dass es inzwischen nicht mehr nur noch Eierkocher gibt, bei denen man mit der zugeführten Wassermenge den Härtegrad bestimmt, sondern auch Modelle mit einem Härtegradregler. Das finde ich sehr interessant, denn bei meinem alten Modell hat das mit der gewünschten Wassermenge eigentlich nie richtig funktioniert. Es war eher Glückssache, ob das Eiergebnis mit meinen Wünschen übereinstimmte.

Nachdem ich mich auf der Testseite über die einzelnen Produkte, die in Frage kommen, informiert habe, entscheide ich mich für den WMF Stelio Eierkocher.

Als er eintrifft, entsorge ich erstmal meinen alten Plastikkocher und erfreue mich an dem schönen Edelstahl-Design. Ein Messbecher, der gleichzeitig auch Eierpikser ist, gehört ebenfalls dazu.

    

Ich bin sehr gespannt darauf, wie er sich im Einsatz macht. Ungeduldig warte ich auf den Sonntagmorgen, denn zum Sonntagsfrühstück gehört für uns ein Ei. Da unsere Kinder (noch) keine Eier mögen, kommen nur 2 Eier in das Gerät, das bis zu 7 Eier gleichzeitig kochen kann.

Sie haben die Gr. M. Die Größe der Eier ist beim Einstellen des Härtegrades von Bedeutung. Ich kann grundsätzlich erstmal zwischen weich, mittel und hart entscheiden.

Innerhalb dieser 3 Härtegrade kann ich aber bei dem WMF-Kocher auch nochmal differenzieren. Da ich nur 2 mittelgroße und nicht 7 XL-Eier koche, entscheide ich mich für das erste Drittel des mittleren Härtegrades. Dann fülle ich den Messbecher bis zur Linie mit Wasser und gebe dieses dazu, bevor ich den seitlichen Schalter betätige. Nach ein paar Minuten ertönt ein unaufdringliches, aber unüberhörbares akustisches Signal. Ich kann den Deckel ganz einfach abnehmen und das Eiertablett unter kaltem Wasser abschrecken.

Anschließend lassen wir uns die Eier schmecken und sind uns beide einig. Sie sind genauso wie sie sein sollen! Dass Innere ist noch ziemlich weich, aber nicht völlig flüssig und das Weiße ist schon fest. Perfekt!

Mein Fazit: Mit Hilfe der Vergleichstestseite habe ich den für mich richtigen Eierkocher gefunden, der sich zum einen super in meiner Küche macht und zum anderen ohne großen Aufwand die Eier auch so kocht, wie ich sie mag.

Das Produkt wurde mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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